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NACH DER PROBE

INGMAR BERGMAN

DAS THEAT ER AN DER EFFINGERSTRASSE

 

 

«Eine Theatervorstellung entsteht, wenn drei Elemente gegeben sind: das Wort, der Schauspieler, der Zuschauer. Das ist alles, was man braucht, damit das Wunder geschieht.»

 

Nach einer Probe bleibt Regisseur Henrik Vogler alleine zurück. Unter einem Vorwand taucht seine Hauptdarstellerin auf. Anna setzt sich zu ihm. Mit ihr probt er gerade Strindbergs «Traumspiel». Die Schauspielanfängerin sucht nicht nur das Gespräch, sondern auch die Nähe des Regisseurs. Mit ihren Anspielungen versucht sie sich nicht nur in die künstlerischen Erinnerungen des Meisters einzuschleichen. Sie provoziert ihn, entlockt ihm Geständnisse zu einer längst vergangenen Zeit, als ihre verstorbene Mutter Rakel eine grosse Schauspielerin und der Star in Henrik Voglers Inszenierungen war. Wie in einem Tagtraum taucht Rakel aus dem Nichts auf. Sie war früher Voglers Geliebte und will ihn noch einmal für sich gewinnen.

 

Ingmar Bergman wirft mit seinem Kammerspiel, das er 1983 selbst verfilmt hat, einen intimen Blick hinter die Kulissen des Theaters und schafft gleichzeitig ein berührendes Stück über das Älterwerden eines Künstlers. 

 

Regie und Bühne: Markus Keller

Kostüme: Sarah Bachmann

Mit: Karo Guthke, Mia Lüscher, Ulrich Westermann

 

TERMINE:

 

Premiere bis auf weiteres verschoben

 

INFOS UND BILLETTE : DAS THEATER AN DER EFFINGERSTRASSE BERN


DIE NACHTBRAUT 

FRANCIS GIAUQUES

 

Prosa und Gedichte, aus dem Französischen von Christoph Ferber und Barbara Traber

Ein Theaterprojekt, basierend auf der von Charles Linsmayer edierten deutschsprachigen Erstausgabe von Francis Giauques Œuvre in: «Die Glut der Schwermut im Schattenraum der Nacht».

 

Uraufführung am 8. Februar 2020, 20 Uhr,

DAS Theater an der Effingerstrasse Bern

 

Bühnenfassung und Regie: Markus Keller

Es spielen:
Fabian Guggisberg
Mia Lüscher

Das Stück

Nacht in einer Stadt. Eine Frau, Anna, und ein Mann, Philippe, treffen sich zufällig, sie lieben sich, trennen sich, treffen sich wieder, aber das Unglücklichsein ist stärker als die Kraft der Liebe. Philippe muss schliesslich sein Leben in einer psychiatrischen Klinik verbringen. Er schreibt Briefe und Gedichte, aber die Erinnerung an Anna, die ihn Nacht für Nacht heimsucht, lässt ihn nicht los und schnürt ihm, während die Verzweiflung immer grösser wird und die Klinik sich als Hölle erweist, mehr und mehr die Luft ab.   

 Infos:https://www.dastheater-effingerstr.ch/index.php?page=253000

 

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